Liebe Bad Emstalerinnen und Bad Emstaler!
Stefan-Frankfurt_2017-11-29_D5_7191-1.jpg


Nun bin ich schon über 100 Tage im Amt des Bürgermeisters unserer schönen Gemeinde Bad Emstal. Zeit ein erstes Resumee zu ziehen und einen optimistischen Blick in die Zukunft zu werfen.


Mit meinen Mitarbeiter(inne)n der Verwaltung  und zusammen  mit den Fraktionen im Parlament, möchte ich das Leben in Bad Emstal gestalten. Dies natürlich auf Augenhöhe!
Die Zeit bis jetzt habe ich genutzt, um mein Team besser kennenzulernen und mich in die drängenden Fragen einzuarbeiten. Ganz oben auf der Agenda stehen hier die Kita-Situation, die Schaffung eines Neubaugebiets, aber auch das Thema Thermalbadkomplex mit dem angegliederten Kursaal. Alles bestimmt aber ein Thema: Die Finanzsituation der Gemeinde. Mit dieser immer im Blick möchte ich Perspektiven aufzeigen und strategisch an einer Lösung arbeiten.

Ein Ziel für Bad Emstal ist es, im Jahr 2020 unter dem Schutzschirm des Landes Hessen hervorzutreten. Hierfür muss aber auch im kommenden Jahr ein ausgeglichener Haushalt vorgelegt werden. Das schaffen wir, auch wenn es die Gestaltungsräume einschränkt. Durch die Ablösung der Kassenkredite durch das Land ist ein jährlicher Betrag von 150.000 € zusätzlich aufzubringen. Eine Herausforderung bei sinkender Gewerbesteuer und einer höheren Kreisumlage.

Eine Patentlösung für die Probleme der Gemeinde habe auch ich nicht, doch konnte seit meinem Amtsantritt  doch vieles angeschoben und in Bewegung gebracht werden.

Zum neuen Kita-Jahr im August 2019 benötigen wir 30 neue Plätze. Hier prüfen wir derzeit drei Alternativen. Bei der Vitos in Merxhausen gibt es Platz in einem vorhandenen Gebäude sowie in den Räumlichkeiten der alten Ergo-Therapie, der genutzt werden könnte. Seitens der Grünen steht eine Modulbauvariante in der Diskussion, aber auch einen Neubau werden wir, davon losgelöst, weiter verfolgen.

Das Thema Thermalbad und Kursaal sehe ich etwas klarer. Im Gegensatz zu den vorliegenden Gutachten, die sich immer um die Frage, was alles kaputt ist drehten, werden wir jetzt eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen. Sie soll Aussagen darüber treffen, was es Kosten würde den Kursaal  wieder herzurichten. Vielleicht besteht ja sogar die Möglichkeit, das Dach zu erneuern und die Auflagen des Brandschutzes  zu erfüllen. Unser wertvolles Heilwasser möchten wir auch in Zukunft wieder nutzbar machen.  Hier werden wir eine kleine, aber feine Lösung finden, mit der möglichst alle einverstanden sind. Ganz klar muss hier aber gewährleistet sein, dass für die Gemeinde Bad Emstal keine etwaigen Defizite auftreten für die wir aufkommen müssen.

Gerne möchte ich an dieser Stelle einen Satz aus meiner Antrittsrede nochmals aufgreifen: 

Um das Optimum für unsere liebenswerte Gemeinde erreichen zu können, bedarf es aber der Unterstützung und der Mitarbeit aller.
Nur miteinander können wir viel erreichen!

Auch weiterhin werde ich mich den Aufgaben mit ganzer Kraft, Idealismus und Begeisterung widmen. Wenn Sie mir dabei helfen, dann können wir es schaffen, unsere Gemeinde in eine gute Zukunft zu führen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.