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Auch 2019 Wunschbaum im Rathaus


Das waren deutlich mehr als die Zahl der Personen, für die ein besonderer Wunsch an Weihnachten in Erfüllung gehen sollte.

Am Ende waren es zwölf Päckchen, die Dieter Göhlich im Kostüm des Weihnachtsmannes an Kinder vorwiegend im Alter von acht bis 15 Jahren am Freitag vor Weihnachten im Rathaus übergab. Das jüngste Kind war 1,5 Jahre alt, seine Mutter hatte sich ein paar warme Strümpfe gewünscht. Das Christkind zeigte sich spendabel und packte ein weiteres Paar Söckchen hinzu. Ansonsten waren die Wünsche typisch für Kinder und Jugendliche: Bluetooth-Lautsprecher, Playmobil und Barbies wurden in festliches Papier verpackt, mit Schleifen verziert und Schokolade dekoriert.

Obwohl von der Aktion überzeugt und „Feuer und Flamme“, wurde die Hoffnung nicht ganz erfüllt, dass 30 Bürger/innen ihren Wunsch auf einen Zettel schreiben und an den Wunschbaum hängen würden. Sabine Schwarzer vermutet, dass der Nachweis der sozialen Bedürftigkeit den einen oder anderen aus Scham hat zurückschrecken lassen. Beim nächsten Mal – den Wunschbaum wird es auch im kommenden Jahr geben – sollen die Voraussetzung für die Teilnahme so verändert werden, dass sich ein größerer Kreis an Menschen angesprochen fühlt.

Einige Rückmeldungen haben Carola Göhlich und  Sabine Schwarzer Schwarzer aber auch auch überrascht. So habe es immer wieder Angebote gegeben, auch Wünsche zu erfüllen, die man nicht kaufen kann. Einige wollten Zeit schenken. Auch wurde angeboten, einen Menschen, der an Heiligabend allein und einsam ist, zu sich nach Hause einzuladen. Nun denken die Beiden darüber nach, das Konzept zu erweitern und Platz zu lassen für menschliche Begegnungen. Dabei haben sie auch ältere Menschen im Blick, die an Weihnachten niemanden haben und für die die Zeit besonders schwer wird.

Die beiden Organisatorinnen freuen sich, wenn die Aktion im kommenden Jahr bei Menschen, die Anderen an Weihnachten eine Freude bereiten möchten, erneut auf ein so großes Echo stoßen würde. Über Facebook, im Rathaus habe es Rückmeldungen gegeben. „Und die Leute kamen nicht nur aus Bad Emstal“, sagt Carola Göhlich.

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