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Wandern im Naturpark Habichtswald

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as helle Grün mächtiger Buchen und Eichen, saftig duftender Waldboden, schwirrende Libellen, bizarr aussehende Felsformationen und das stille Fließen der glitzernden Ems – hier wandert es sich gerne .

Eine Wanderung bietet nicht nur herrliche Naturpanoramen, sondern ist auch eine Reise zu romantischen Burgruinen, historischen und kulturellen Stätten.


Auf Schuster's Rappen ....

Bad Emstaler Rundwanderwege


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Burgenweg (E1)

Der E1 führt den Wanderer durch das Emstal nach einem längeren Anstieg hoch auf die Altenburg, wo der ehemalige Ringwall erahnt werden kann. Von dort geht es weiter zum Falkenstein.
Auf dem Plateau der alten Burgruine angekommen, genießt der Wanderer einen unvergleichlichen Ausblick und findet hier einen wunderbaren Platz zum Rasten oder Picknicken. Der Weg führt danach durch den Wald zurück zum Startpunkt.
Eine anspruchsvolle Wanderung, die mit festem Schuhwerk zu gehen ist.

Streckenlänge: ca. 8,5 Kilometer                                                
Start-/Zielpunkt: Parkplatz am Bergcafé, OT Sand


Lindchenweg (E2)

Der E2 führt zunächst auf gut ausgebauten Wegen vorbei am Waldschwimmbad durch den Balhorner Ortskern zum kleinen Waldstück „Lindchen“. Am Waldrand entlang und durch das Wäldchen hindurch, vorbei an einer schönen Sitzgruppe, geht es wieder in Richtung  Balhorn.  Weiter wird auf Feldwegen nun um den Krägenberg gewandert. Hier wird es an einigen Stellen steiler. Am Ausgangspunkt wieder angekommen, kann sich der Wanderer in der Gaststätte des Campingplatzes stärken.
Der Wanderweg führt über asphaltierte und grasbewachsene Feldwege mit mäßigen bis starken Steigungen.

Streckenlänge: ca. 8,4 Kilometer
Start-/Zielpunkt: Parkplatz am Campingplatz Erzeberg, OT Balhorn


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Balhorner Weg (E3)

Begleitet von schönen Aussichten wird über den Läuseküppel durch den dichten Wald in Richtung Martinhagen gewandert. Weiter geht es nach Balhorn. Bevor der Ort erreicht wird, führt der Weg erneut durch den Schutz des Waldes. Dem E3 folgend, kommt der Wanderer im Ortskern an, wo es viel zu entdecken gibt. Einen Besuch wert ist vor allem die spätbarocke Wehrkirche. Der Rückweg führt über Felder in den Wald hinein. Nach Verlassen des Waldes erwartet den Wanderer eine wunderbare Aus- und Weitsicht auf Sand.
Ein entspanntes und erholsames Wandern garantiert dieser Wanderweg mit vorwiegend geringer Steigung.

Streckenlänge: ca. 10 km
Start-/Zielpunkt: Parkplatz Triftweg, OT Sand


Rund um den Emser Berg (E4)

Der Wanderweg führt durch den Ortsteil Sand, hinein in den Wald und an Merxhausen vorbei.  Nach einem kurzen Aufstieg erreicht der Wanderer die Engelsruh. Von hier hat er einen eindrucksvollen Blick in Richtung Niedenstein. Weiter geht es südwärts um den Emser Berg, vorbei am Ortsteil Merxhausen und an der Kriegsgräberstätte, zurück nach Emstal-Sand.
Der Wanderweg ist gut ausgebaut mit mäßiger Steigung.

Streckenlänge: ca. 8 Kilometer
Start-/Zielpunkt: Parkplatz am Bergcafé,  OT Sand


Der Emsweg (E5)

Der E5 verläuft zunächst entlang der Ems und den Schienen der Museumseisenbahn „Hessencourrier“ auf einem schmalen Pfad bis zum Wanderparkplatz Steinbrüche. Von hier geht es durch den Wald bergauf zur Burgruine Falkenstein. Der Weg führt danach durch den Wald zurück zum Startpunkt.
Die Wanderung auf dem E5 ist anspruchsvoll. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Streckenlänge: ca. 9,5 Kilometer
Start-/Zielpunkt: Parkplatz am Bergcafé, OT Sand


Riede-Merxhausen-Sand (E7/E8)

Ein fantastischer Weg mit Sehenswertem und geheimnisvoller Geschichte.

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Der E7 führt aus Sand hinaus in Richtung eines herrlichen Mischwaldes. Am Waldrand angekommen, geht es mit einer wunderschönen Aussicht auf Sand weiter nach Riede. Schon bald erblickt der Wanderer das „Kleinod“. Idyllisch schmiegt sich das Dorf mit seinem Schloss an den Hang des Klauskopfes (414m). Am Rieder Schloss kann der E8 begonnen werden und führt auf nahezu ebenen Wegen um den Klauskopf herum. Der Weg ist 6,6 km lang und kann bei jedem Wetter gegangen werden. Wanderer, die besonders gut zu Fuß sind, sollten sich den Aufstieg zum Klauskopf nicht entgehen lassen. Beim Flanieren durch den zum Schloss gehörenden Landschaftspark, glaubt man sich an einen mystischen Ort versetzt. Sagenhafte Pfade und Wege führen zu verwunschenen anmutenden Plätzen. Schloss Riede befindet sich in Privatbesitz und kann innen nur teilweise und nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. Für den Außenbereich des Schlosse ist eine Anmeldung erwünscht. Riede verlassend geht es auf dem E7 zur Weißenthalsmühle entlang am Bachlauf der Ems in Richtung Merxhausen. Hier entdeckt der Wanderer die abwechslungsreiche Geschichte einer über 750 Jahre alten Klosteranlage, die heute eine moderne Psychiatrie beherbergt. Die gotische Klosterkirche kann sonntags und nach Vereinbarung besichtigt werden. Im angeschlossenen Klostermuseum kann sich der Wanderer anschaulich über die Geschichte des Klosters Merxhausen informieren. Am Waldrand führt der Weg nun wieder Richtung Sand. Kurz vor Erreichen des Ortsteils, verlässt der Weg den Wald und verläuft parallel zur Straße in den Ortskern bis schließlich der Angelteich erreicht wird.

Streckenlänge (E7): ca. 13 Kilometer
Start-/Zielpunkt: Fischbachteich (Angelteich), OT Sand    

Streckenlänge (E8): ca. 6,6 Kilometer 
Start-/Zielpunkt: Schloss Riede       
                                 
Streckenlänge (gesamt): ca. 19,6 Kilometer  
Start-/Zielpunkt gesamte Tour: Fischbachteich (Angelteich), OT Sand


Kuhbergweg (E9)

Der E9 führt aus Sand hinaus und verläuft teilweise auf dem Märchenlandweg in Richtung Kuhberg, an diesem vorbei bis zur Kohlhagenwiese. Auf dem Rückweg bietet sich am Waldrand eine wunderbare Sicht auf Sand.
Der Weg enthält flache bis starke Steigungen und sollte bei schlechtem Wetter mit festem Schuhwerk gegangen werden.

Streckenlänge: ca. 6,4 km 
Start/Ziel: Fischbachteich (Angelteich),  OT Sand


Erzebergweg (E10)

Der Erzebergweg ist ein Gesundheitsweg für Herz- und Kreislauf und enthält daher mehrere Steigungen. Vorbei an Sand führt er den Wanderer über einen steilen Anstieg hoch zum Erzeberg mit Blick in einen ehemaligen Steinbruch. Der Rückweg führt bergab bis zum Läuseküppel. Insgesamt ist der Wanderweg gut befestigt.

Streckenlänge: ca. 5,1 km
Start/Ziel: Parkplatz Triftweg, OT Sand


Kuppenweg (E12)

Der Kuppenweg ist ebenfalls ein Gesundheitsweg. Am Kriegsgräber-friedhof vorbei , geht es durch einen wunderschönen Laubwald bis nahezu hoch auf den Emser Berg. Durch den Wald führt er um die Kuppe herum zurück zum Kriegsgräberfriedhof.
Der größtenteils geschotterte Waldweg enthält anspruchsvolle Steigungen.

Streckenlänge: ca. 4,3 km
Start/Ziel: Parkmöglichkeit am Kriegsgräberfriedhof, OT Sand


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Wandern macht hungrig.

Die Idee der „Vesperkiste“ bietet Wanderern die Möglichkeit, sich  ein leckeres Essen mitten im Grünen schmecken zu lassen. Dies wird von einem vor Ort ansässigen Gastronomen geliefert und steht bei der Ankunft am Rastplatz für Sie bereit.

Parkhotel "Emstaler Höhe"
Kissinger Straße 2
34308 Bad Emstal
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Der Habichtswaldsteig
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Auf den Schwingen des Habichts in der Grimm Heimat Nordhessen. Der Habichtswaldsteig verspricht unvergessliche Wandertage durch eine einzigartige Kulturlandschaft. In der Gruppe oder allein bewegt man sich in einer Kulisse, in der die mythologischen Wurzeln unserer Vorfahren liegen und in dem die Märchen spielen. Die Landschaft verzaubert durch mächtige Hutebäume, bizarre Felsen, blumenbunte Wiesen, urige Buchenwälder und sprudelnde Bäche, durch verfallene Burgen und malerische Fachwerkbauten. Märchenrastplätze und Infotafeln an naturkundlichen und kulturellen Besonderheiten laden zum Verweilen ein.

Der Leitweg
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ca. 85 km, 4 Tagesetappen

Leicht führt der Habichtswaldsteig durch hügeliges Märchenland von Zierenberg bis zum Edersee. Elf Städte und Gemeinden, drei Landkreise und zwei Naturparke tragen das Projekt Habichtswaldsteig. Durch abwechslungsreiche Kluturlandschaften und unberührter Natur wird der Wanderer mit dem Symbol des Habichtskopfes entlang der Strecke geführt. Die märchenhaften Kulissen Nordhessens beeindruckten schon einst die Brüder Grimm. Es ist ein sanfter und vielseitiger Wanderweg, den wir empfehlen in mindestens 4 Etappen zu erwandern.

Zu dem Leitweg gesellen sich insgesamt acht Extratouren, die als Rundwanderwege vom Leitweg abzweigen und zusätzliches Wandervergnügen auf je 12-16 km Länge garantieren.

Entdecken Sie auch die Highlights der Strecke, wie das alpine Gelände des Dörnbergs mit dem Naturparkzentrum und den Helfensteinen. Grüßen Sie den Herkules in Kassel, wenn Sie das UNESCO Weltkultuerbe, den Bergpark Wilhelmshöhe, passieren. Entdecken Sie Burgruinen, wie die Weidelsburg (Nordhessens größte Burgruine). Und freuen Sie sich, wenn Sie am Zielort die Sonne über dem Edersee versinken sehen.

H6 - Im Tal der Quellen
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ca. 13 km, Halbtageswanderung

Diese Extratour des Premiumwanderweges Habichtswaldsteig führt durch
bunte Wiesentäler und ruhige Wälder, an Waldrändern entlang mit Blick über das
Land der Quellen und Chatten.

Die Landschaft wird von Erlen und Weiden geprägt, die den Lauf der Ems begleiten. Nach einem Aufstieg gelangt der Wanderer zur Altenburg, wo einst die germanischen Chatten Zuflucht suchten und Spuren der ursprünglichen Besiedlung zu entdecken sind. Von hier lohnt sich der Abstecher zur sehenswerten Burgruine Falkenstein. Im Ortsteil Sand verläuft der Weg durch den Rosen- und Heilkräutergarten.


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Eco Pfad Friedenspädagogik Bad Emstal
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Ein außergewöhnlicher Rundwanderweg
zur Thematik des Zweiten Weltkrieges.


Dieser Eco Pfad verläuft nicht nur durch eine facettenreiche und ansprechende Landschaft, sondern leitet den Wanderer auch zu Orten, die die historischen Zusammenhänge des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verdeutlichen.

Er fordert dazu auf, über Erziehung zum Frieden in einer unfriedlichen Welt nachzudenken. Die Beschäftigung mit den Themen dieses Weges macht deutlich, wie Krieg und Gewaltin das Leben der Menschen eingegriffen haben.
Der Eco Pfad ist insgesamt ca. 10 km lang und verläuft von Merxhausen durch den Wald, im Tal der Ems nach Riede und über Felder mit weiten Ausblicken zurück. Der Weg kann auf 7 km gekürzt werden.
Als Einstieg wird der Parkplatz am KlostermuseumMerxhausen empfohlen.

Für Gruppen werden nach Anmeldung geführte Wanderungen auf dem Eco Pfad angeboten.

Naturparkzentrum Habichtswald

Was bedeutet eigentlich „Eco“?

Der Begriff Eco ist aus dem Französischen abgeleitet und steht für das deutsche „Öko“ – wie in Ökologie und Ökonomie. Wie auch in den Ecomuseen Habichtswald und Reinhardswald soll mit dem Begriff die regionale Geschichte, die Entwicklung der menschlichen Arbeit und der Bezug zur Umwelt symbolisiert werden.

Neue Perspektiven eröffnen sich dem Wanderer.

Auf den Eco Pfaden kann die Region aus dem Blickwinkel eines Archäologen oder eines Kulturhistorikers betrachtet werden. Die Wanderungen führen zu archäologisch bedeutenden und kulturgeschichtlich interessanten Stellen. Da, wo die Spuren heute nicht mehr unbedingt mit bloßem Auge zu erkennen sind, weisen anschau-liche Informationstafeln auf die Gegebenheiten hin und geben spannende Hintergrundinformationen.


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